INKA – Reibungsloser Bauablauf
Schon beim Pilotprojekt in Schwerte sorgte der einfache Aufbau des Systems INKA für einen reibungslosen Bauablauf. Die Baustelleneinrichtung und die Baugeräte unterscheiden sich nicht von denen für eine normale Kanalbaustelle. Nach dem Aushub werden zunächst die als Betonfertigteile gelieferten Schächte auf ein vorbereitetes Planum – am besten aus Magerbeton – gesetzt. Anschließend kann das Versetzen der Infrastrukturbauteile beginnen. Normalerweise beginnt das Versetzen an einem Schacht und endet mit der Montage des letzten Infrastrukturbauteils am Zielschacht. Dieses wird vor Ort als Passstück zugeschnitten. Die Bauteile werden auf einen Sockel aus Magerbeton gesetzt und ausgerichtet. Die Abdichtung der Stöße zwischen zwei Infrastrukturbauteilen bzw. zwischen Infrastrukturbauteil und Schacht erfolgt sofort nach der Montage. Wenn es der Terminplan erfordert, kann die Montage der Infrastrukturbauteile zwischen mehreren Schächten parallel erfolgen.
Ist ein Abschnitt fertig gestellt, kann sofort verfüllt werden. Lediglich ein Ende der Trasse wird zunächst nicht verfüllt, um die Montage der Rohrleitungen zu vereinfachen. Von dem nicht verfüllten Trassenende aus werden die Rohrleitungen eingeschoben bzw. gleichzeitig mit einer Winde eingezogen. Freispiegelleitungen werden mit Gleitkufen ausgestattet, damit diese in ihrer Lage fixiert sind. Die Infrastrukturbauteile bieten Platz für Medienrohre bis zum Durchmesser DN 200. Bezüglich des Materials für die Rohrleitungen besteht nur die Anforderung, dass die Muffen zugfest sein müssen. Nach dem Verfüllen des letzten Trassenendes ist INKA funktionsbereit.