Die Infrastrukturbauteile
Das Herz des Systems bilden die Infrastrukturbauteile. Dabei handelt es sich um Betonfertigteile von rund 40 cm Dicke, 1,40 m Höhe und maximal 4 m Länge. Durch diese Betonbauteile ziehen sich röhrenförmige Hohlräume, durch die die Ver- und Entsorgungsleitungen bis zum Durchmesser von 20 cm gezogen werden. Passstücke ermöglichen die Anpassung auf jede erforderliche Gesamtlänge. Eine Verbindung der Bauteile kann weitgehend entfallen. Lediglich über eingelassene Ankerstäbe, die in dafür vorgesehene Aussparungen im Bereich der Kopfseite an der Oberseite eingebaut werden, wird ein Verkanten verhindert. Die Fertigteilstöße sind durch geeignete Dichtungen ähnlich den Pressrohrdichtungen druckwasserdicht. Schächte zum einfachen Einfädeln Die Infrastrukturbauteile werden zumindest an jedem Richtungswechsel an Schächte angeschlossen. Die Art der Verbindung ist identisch mit der der Infrastrukturbauteile untereinander. Die lichten Innenmaße von 1,70 m x 2,20 m bei 2,00 m lichter Höhe erlauben das problemlose Einziehen und Auswechseln der Leitungen in den Infrastrukturbauteilen. Die Schächte wurden als komplette Betonfertigteile geliefert und konnten wegen des nicht zu hohen Gewichtes ebenfalls mit dem Bagger versetzt werden.
Problemlose Hausanschlüsse
Für die Hausanschlüsse bietet INKA mit den kleineren Schächten eine ebenso einfache wie wirkungsvolle Lösung. Sie haben die lichten Innenmaße von 1,50 m x 1,50 m bei 2,00 m lichter Höhe. Hier werden die Hausanschlussleitungen über Anbohrschellen an die INKA-Rohrleitungen angeschlossen. Die Leitungen werden vom Schacht bis zur Grundstücksgrenze geführt. Die Weiterführung der Leitungen in dieses Leerrohrsystem ab Grundstücksgrenze obliegt dann dem Architekten und dem Hausbesitzer. Die Vorteile des INKA lassen sich vor allem dann nutzen, wenn der Architekt den Hausanschluss an der dem INKA zugewandten Seiten plant. Somit spart der Bauherr die Kosten für eine übermäßig lange Leitungsführung. Außerdem genießt er den Vorteil, dass er auf seinem Grundstück keinen teuren Revisionsschacht mehr bauen muss. Sicherheit geht vor Die Leitungen sind auf einer Seite gasdicht mit dem Schacht verbunden, auf der anderen Seite nicht. So kann durch Undichtigkeiten in den Schacht oder in das Infrastrukturbauteil laufendes Wasser nicht das gesamte System fluten.