Das Projekt in Schwerte entstand in echter Teamarbeit und baute auf die Entwicklungsarbeit der Fachhochschulen auf. Dort begann die Arbeit mit der Definition der Anforderungen:
- Ein System für alle Ver- und Entsorger
- Auswechselung der Leitungen ohne Aufreißen der Straße
- Einfache und dauerhafte Bauelemente
- Montage mit den üblichen Baugeräten
- Baustelleneinrichtung wie bei normaler Kanalbaustelle
Das ganze System besteht nur aus drei Elementen:
- Infrastrukturbauteile
- Normalschächte
- Anschlussschächte
Die Fachhochschule Dortmund, die Hochschule Biberach, die Stadtentwässerung Schwerte, die Stadtwerke Schwerte, die Planungsverantwortlichen der Stadt und das Ingenieurbüro Geko GmbH, unterstützt durch die BetonMarketing West GmbH, planten das intelligente Kanalsystem INKA gemeinsam für das Neubaugebiet Gänsewinkel. 18 Wohneinheiten werden hier über 220 m Kanallänge, elf Minischächte und vier Normalschächte erschlossen. Die Stadt Schwerte, die Stadtwerke Schwerte GmbH und die SEG Stadtentwässerung Schwerte GmbH vereinbarten, dass die Stadt Schwerte den Infrastrukturkanal gemäß den gesetzlichen Vorschriften und den Anforderungen der Nutzer baut, die Abwasserbetrieb Schwerte als Anstalt öffentlichen Rechts den Infrastrukturkanal nach der Fertigstellung übernimmt und durch die SEG Stadtentwässerung Schwerte GmbH betreiben lässt. Die entsprechenden Verträge regeln:
- Ständiges Zugangsrecht für Stadtwerke und Abwasserbetriebe
- Gegenseitige Meldepflicht bei erkannten Störungen
- Gegenseite Rücksichtnahme auf betriebliche Belange
- Gegenseitige Haftungsfreistellung